Worldcup Houffalize - 02.05.2010
bilder leider keine vorhanden,

 
Nachdem ich die letzten Wochen echt gute Rennen gefahren bin, funktionierte es an diesem Wochenende leider nicht so. Wir sind schon Donnerstags angereist und konnte noch 2 Runden auf der Strecke fahren. Da war die Strecke noch staubtrocken und ich fand mich gut zurecht. Leider bekam ich in der Nacht auf Freitag erhöhte Temperatur und fühlte mich nicht fit. Schon am Dienstag und Mittwoch war das Training nicht optimal.
Der Startloop hatte einen sehr steilen und ca. 1km langen Teeranstieg; wie für mich geschaffen - eigentlich. Dann gings in eine schnelle Abfahrt, die dann später auf die Runde führte. Insgesamt waren es mehrere kurze und sehr steile Anstiege somit auch schnelle und steile Abfahrten auf Erde, Schiefergestein und teilweise auch wurzelig, was sich aber in Grenzen hielt.
Am Sonntagnacht kam dann der Regen, der bis zur Rennhälfte andauerte. Eigentlich habe ich mir nichts aus dem Regen gemacht, kenn ich ja vom Crossen. Nur dieses Wochenende war irgendwie alles nicht so wie es sein sollte und ich habe auch kein Druck auf dem Pedal gefunden. In der Startloop vermasselte ich mir schon meinen Startplatz. Anschließend gab es Megastau, sie sind in der Abfahrt gerutscht, gerannt, geflogen. Und das Aufholen gelang mir auch nicht. Ich dachte ich klebe am Boden. Somit habe ich Platz um Platz verloren, durch Stürze behindert und auch selbst gestürzt. Naja, heute fühle ich mich auch noch nicht besser und werde mir erstmal Ruhe gönnen.
In Heubach werde ich nochmal alles geben!!!   
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. Mai 2010 um 19:54 Uhr
 
Worldcup Dalby Forest GB - 25.04.2010
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so ähnlich wars auch in Dalby

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Dalby Forest, England, erster Worldcup 2010, mit dem isländischen Vulkanstaub befleckt, stand dieses Wochenende an. Schon am Mittwoch Abend ging es mit SPORTAMED und unserem Mechaniker Flo von Frankfurt aus los in Richtung Calais um dort dann in der Nacht mit der Fähre nach Dover über zu setzen. Da hatte ich schon das erste Problem zu lösen - im Glauben das England ja in der EU ist, hatte ich dooferweise keinen Pass bzw. Ausweis dabei. Doch die Zollbeamten drückten doch noch ein Auge zu und der Überfahrt stand nichts mehr im Wege.
Nach weiteren 7 h Autofahrt, und einer Besichtung des Ortes Dalby, 40km vom Renngeschehen entfernt, kamen wir dann am Donnerstag Nachmittag in Pickering an. Von dort ging es nun nochmals 10km in den Nationalpark Dalbey Forest, wo wir auch schnell schon einige Tiere endeckten.
Solang der Haibikestand aufgebaut wurde, machte ich mich fertig um die Runde anzuschauen. Also habe ich  mein Greed gepackt und los gings. Die Startloop war wirklich nicht optimal, leicht abfallend, nur recht kurz mit zwei Linkskurven bis es gleich in den Singeltrail des letzten Km der Runde ging. Der Trail endete kurz später in der 4-cross Strecke. Danach gings wieder ins Ziel und dann über die Wiese zurück zum Start. Einige Anlieger, größere Steine als Drops, sogar Northshores hatten wir dabei. Ein, zwei Überwindungsstellen gabs, wo man ins Leere gesprungen ist, doch ich kam super zurecht. Die Anstiege teilweise zu kurz und noch ein Langer der mir eigentlich liegen sollte und man auch überholen konnte. Sogar ein Laufstück wurde eingebaut. Die Runde war schön und doch anspruchsvoll.
Am Freitag erholten wir uns von der Anreise, liefen die Strecke ab und schauten uns die Englische Gegend an, super nette Leute und alles sehr gepflegt, da weiß man wo der Englische Rasen herkommt. Auch das Rad wurde vorbereitet, die MD100R Gabel von Magura abgestimmt, die Bremsen getestet, Reifen von Maxxis aufgezogen und alles startklar gemacht. 
Der Samstag war nicht zufriedenstellend, ich war verkrampft, wollte meine Vorbelastung technisch besser fahren und somit die technischen Passagen schneller. Doch das endete in mehr als 2 Stürzen. Doch zuletzt fuhr ich nochmal alles in Ruhe und hatte keine Blockaden mehr. Und um meinen Kopf zu befreien, baute ich mir das SLACKLINE zwischen den Bäumen auf um meine Balance zu üben.
 
Sonntag: Anspannung lag in der Luft, die dichten Wolken gaben morgens noch Niesel ab und die dunkel vermoste schnelle steinige Abfahrt wurde noch rutschiger. Doch Dank den leichten Allrounder Aspen von Maxxis, konnte ich den Reifenwechsel sparen und den super rollenden Aspen weiterhin fahren. Dieser in Kombinationen mit den R2-bike.de und Tune gesponsterten Lauffrädern Olympic Gold, die aus der ZTR -Podium Felge und den Prinz und Princess Naben in meinem Orange sind, rollt es sich schon fast von alleine. Das Warmfahren durfte man trotzallem nicht vergessen, da wir uns schon über 20min vorher in den Startboxen sammlen mussten. Dann wurden wir einzeln aufgerufen. Zuerst die besten 40 Frauen des Gesamtworldcups 2009, dann die besten 10 U23-Frauen und danach gings nach Weltrangliste. Somit wurde ich als 59igste mit der Startnummer 65 aufgerufen. Nach der Aufstellung waren es dann auch nur noch 2 Minuten bis zum Start, schnell Jacken aus und das Starterfeld rückte zusammen und wir warteten gespannt auf den Startschuss. Los gings, schon nach 200m erster Sturz, ich musste ausweichen, dann konnte mich wieder vorarbeiten zur ersten Kurve, 2ter Sturz, wieder drum herum, 2te Kurve in den Trail, Stau und als ca. 25te bin ich eingebogen. Doch das Fahrerinnenfeld zog sich mega lang und es gab immer wieder Gerangel und so kam dann auch mein Sturz in der ersten Runde zustande. An einem Steindrop wurde ich rechts raus befördert, naja, aufgestanden und weiter. Somit bin ich auf Platz 38 zurück gefallen und musste mich wieder vorarbeiten. An den Uphills vorbei attakiert und versucht in der Abfahrt nicht wieder allzuviel zu verlieren. Oft klappte es, manchmal aber kämpfte ich auch Rad an Rad. In der 3 und 4ten Runde hatte ich ein gutes Gefühl, der Berg liegt mir und somit war ich wieder auf Platz 25. Doch in der letzten Runde verlor ich leider wieder einen Platz, aber wiederum als beste Deutsche ins Ziel zu fahren, war genial.
 
Nur noch Sachen gepackt, Zelt abgebaut und los um unsere Fähre rechtzeitig zu erreichen. Dank unserem Sportamed Womo konnte ich auch geduscht zurückfahren, was so mancher Sportler nicht schaffte. Super Leute, nett, hilfsbereit, die Strecke mit Mühe und Energie extra gebaut!! Freue mich auf nächstes Jahr.
 
Gerade sitze ich noch im Womo auf der Heimmfahrt und werde dann am Donnsertag schon wieder nach Houfalize anreisen, um die Strecke vom 2. Worldcup 2010 zu verinnerlichen. Hoffe ich kann nun noch weiter vorfahren, den ich starte jetzt auch mindestens ein paar Reihen weiter vorne und der Startloop geht diesmal bergauf.     
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 26. April 2010 um 23:05 Uhr
 
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